Umzug nach Berlin – wenn die Weltstadt ruft
Die deutsche Hauptstadt Berlin gehört nicht nur zu den wichtigsten Metropolen der Welt. Berlin ist auch eine der Städte mit der bewegtesten Geschichte der Bundesrepublik und der Jahrhunderte vor der Gründung. Ob bei der Gründung der Weimarer Republik oder in anderen geschichtsträchtigen Phasen seit der ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt zur Mitte des 13. Jahrhunderts: Berlin spiele spielte schon immer eine zentrale Rolle in der deutschen Geschichte – und zwar schon lange bevor die Stadt zum Sitz der Bundesregierung und zur Bundeshauptstadt wurde. Mehr als 3,5 Millionen Menschen bietet die Stadt heute Platz zum Leben. Damit belegt die Stadt an der Havel und der Spree, deren Einwohner für ihren ganz eigenen Charme und vor allem ihren Dialekt, das Berlinerische, bekannt sind, Platz zwei auf der Liste der Metropolen mit den meisten Einwohnern der EU. Nicht nur Bewohner anderer deutscher Regionen nehmen Jahr für Jahr die Mühen eines Umzugs nach Berlin auf sich.
Was kostet mein Umzug mit einem Umzugsunternehmen?
Magnet für Kulturschaffende aus aller Welt und Deutschlands politisches Zentrum
Viele Neubürger der Stadt und des Bundeslandes Berlin kommen aus dem Ausland in die Weltstadt, die spätestens seit dem Mauerfall wieder als „the place to be“ gilt. In der Stadt Berlin gibt es, so die feste Überzeugung vieler Besucher, nichts, was es nicht gibt. Berlin bietet jedem Raum zur Entfaltung. Das ist nicht nur im politischen Kontext zu verstehen. Vor allem im künstlerischen Bereich setzt Berlin immer wieder neue Trends und verströmt ein besonderes Flair, das vor allem im Nachtleben der Millionenstadt greifbar zu sein scheint. Nicht ohne Grund haben internationale Stars wie David Bowie und viele andere zumindest einige Jahre ihres Lebens in Berlin gelebt, um sich von der Stadt und ihrer Atmosphäre aufsaugen und inspirieren zu lassen. Doch natürlich ist es zu einem großen Anteil die politische und mediale Landschaft, die Berlin dominiert. Das war in jeder geschichtlichen Phase so. Alle wichtigen politischen Bundesentscheidungen werden in Berlin getroffen, denn dort haben sowohl der Bundestag als auch der Bundesrat ihren Sitz.
Dies hat auch dazu geführt, dass alle namhaften Zentralorgane der nationalen und internationalen Medienlandschaft in der Stadt vertreten sind. Wie berühmt Berlin weltweit ist, zeigt sich auch daran, dass wohl jeder Besucher auch ohne Stadtführer einige bekannte Stellen oder Stadtteile kennt. Sei er der ehemals der linken Avantgarde zugeschriebenen Ortsteil Prenzlauer Berg oder die Einkaufsmeile Kurfürstendamm, seien es die seit ihrer aufwendigen Sanierung begehrten Hackeschen Höfe, die seit Mitte der 1990er Jahre sowohl als Wohnraum wie auch als wichtiger Gastronomie- und Kultur-Standort dienen. Oder der bekannte Bahnhof Zoo, der seinerzeit international durch den Film „Wir Kinder vom Bahnhof“ traurige Berühmtheit als damalige Berliner Drogen-Hochburg erlangte.
Bildungsstandort Berlin – umziehen will genau geplant sein
Grund für den Umzug nach Berlin ist oftmals die Arbeit. Junge Menschen zieht es aber vielfach vorrangig in die Stadt, weil das universitäre Bildungsangebot vor Ort – wie es sich für eine Weltstadt wie Berlin gehört – besonders üppig ist. Mehr als 30 Hochschulen und Universitäten hat die Stadt Berlin zu bieten. Mehr als 135.000 Studierende sind an Berliner Unis eingeschrieben. Allein die Technische Universität, die Humboldt-Universität zu Berlin und die Freie Universität bringen es gemeinsam auf über 85.000 immatrikulierte Studierende. Diese jungen Menschen sind schon aus finanziellen Aspekten meist gezwungen, alles selbst für den Umzug nach Berlin zu organisieren. Doch so sehr man sich auch bemüht – spätestens beim Umzugswagen muss die Mehrheit der Umziehenden passen und einen Transporter mieten, mit dem der Umzug bzw. der Möbeltransport auf die Beine gestellt werden kann. Von Glück sagen können Personen, die sich kostenlos einen Transporter leihen und alle Möbel und Umzugskartons in die neue Berliner Wohnung bringen können. Der Bulli mag für den WG-Einzug ausreichend sein. Bei „richtigen“ Wohnungen indes bleibt Umziehenden oft nur der Weg zur Autovermietung. Dort können Privatleute einen Umzugswagen mieten, der den Anforderungen gerecht wird und dafür sorgt, dass man wie erhofft nur einmal zwischen alter und neuer Wohnung pendeln muss.
Der selbständige Umzug nach Berlin ist oft zeitaufwendig
Der Unterschied bezüglich der Umzugskosten zwischen einem eigenständigen Berlin-Umzug mit einem Umzugswagen von der Autovermietung und einem Vorhaben mit einer Umzugsfirma ist gering. Denn auch bei Anfragen an Umzugsunternehmen sollten Umziehende eine recht genaue Vorstellung davon haben, was sie genau bei der Verlegung des Wohnortes nach oder innerhalb von Berlin den professionellen Umzugshelfern und Möbelpackern anvertrauen möchten. Denn diese Entscheidungen sind von größter Relevanz bei den Tarifen. Personen, die selbst die Umzugskartons packen, das behördliche Ummelden und den Abbau und Wiederaufbau der Möbel erledigen möchten, kommen zwangsläufig günstiger davon als Umziehende, die all diese Arbeiten an Profis vergeben möchten. Natürlich wird es umso günstiger, je mehr Privatleute selbst übernehmen. Oft bleibt jedoch keine andere Wahl, als die Umzugsfirma oder Möbelspedition einzubinden. Dann zum Beispiel, wenn schon früh der neue Arbeitsplatz wartet. Bleibt keine Zeit für den Besuch der Behörden, muss diese Aufgabe an Dritte vergeben werden. Bei größeren Umzügen nach Berlin kann die Umzugsfirma gar die günstigere Alternative sein. Ab einer gewissen Größe sind die Umzugskosten für den Umzugswagen beträchtlich, so dass man den mühsamen Transport ebenso gut von Umzugsexperten erledigen lassen kann. Von der geringeren körperlichen und psychischen Belastung einmal ganz abgesehen. Wenn ein Umzug nach Berlin eines ist, dann doch wohl anstrengend. Und zwar von der Wohnungssuche bis zum endgültigen Einzug.
Zwischen Geschichte, Club-Kultur und ernster Unterhaltung
Dass Berlin innerhalb Europas zu den Städten mit den meisten Besuchern gehört, ist nur allzu logisch. Nicht nur die Stadt in politischer wie auch wissenschaftlicher Hinsicht zu den führenden Orten gehört. Auch und gerade kulturell ist Berlin eine Reise wert. Pflicht ist ohne Frage ein Besuch des Brandenburger Tores und des Reichstags. Das Brandenburger Tor inmitten der ehemals geteilten Stadt Berlin ist wohl eines bekanntesten Wahrzeichen überhaupt. Auch die DDR-Geschichte ist im Ostteil der Stadt noch vielerorts gleichermaßen zu spüren und zu sehen. Der Versuch, alle kulturellen Highlights der Stadt Berlin aufzuzählen, wäre von vornherein zum Scheitern verurteilt. Bedeutende Anlaufstellen sind aber in jedem Fall der Friedrichstadtpalast, das Deutsche Theater Berlin oder die Deutsche Oper.
Zu den interessantesten Veranstaltungen für Kulturbegeisterte, die nach einem Berlin-Umzug schnell Kontakte knüpfen möchten, gehören die zahllosen Feierlichkeiten, die rund um die Berlinale – die eigentlich „Internationale Filmfestspiele“ heißen – stattfinden sind eine gute Gelegenheit, um das Nachtleben kennenzulernen. Dass Kreuzberger Nächte tatsächlich so lang sind, wie im alten Schlager der Gebrüder Blattschuss besungen, beweist der Karneval der Kulturen im Berliner Stadtteil Kreuzberg eindrucksvoll und in schillernden Farben. Hier zeigt sich, wie bunt kulturelle Vielfalt in einer Stadt wie der deutschen Metropole Berlin sein kann. Während einer der vielen Stadtführungen, die gewiss nicht nur etwas für Touristen sind, finden Umziehende mit Sicherheit schnell die richtigen Bars, Restaurants und Clubs, in denen sie Menschen mit gleichen Interessenten finden.
Ummeldung von Verträgen: besser nicht zu viel Zeit lassen
Zuvor aber sollten sich Privatleute der Frage widmen, ob wirklich alles für den Berlin-Umzug erledigt ist. Dabei geht es eben nicht nur um die Reservierung eines Umzugswagens, die Auftragsvergabe an eine Umzugsfirma, sondern vor allem um die Dinge, die man meist doch selbst planen muss. Gemeint sind vertragliche Ummeldungen, Kündigungen überflüssiger Tarife und die besagten Behördengänge, die mancher lieber selbst bewältigen möchte. Fürs Ummelden des Wohnsitzes bleiben sieben Tage nach dem Umzug. Schon möglichst früh vor dem Umzugstag sollte geprüft werden, ob der bisherige Telefonanschluss, Kabelanschluss oder Internetzugang weiter genutzt werden kann und soll. Auch wenn die Tarife von den Providern für die neue Wohnung angeboten werden. Oft ist der Umzug der richtigen Augenblick für einen Anbieterwechsel, um die Umzugskosten zu senken. Umziehende müssen dabei stets die Kündigungsfristen im Blick haben. Ummelden können sich Interessenten heute im Grunde überall online. Banken erlauben die Datenkorrektur ebenso wie Versicherungen, Stromversorger wie das Unternehmen Yello Strom und andere Vertragspartner. Auch Telekom Angebote können über den persönlichen Account rasch umgestellt werden. Frühzeitig aktiv werden sollten Umziehende bei TV, Internet und Telefon schon deshalb, weil in der neuen Wohnung vielleicht erst neue Anschlüsse installiert werden müssen. Und die Chancen, innerhalb weniger Tage einen Techniker-Terrmin zu bekommen, stehen aufgrund des großen Bedarfs eher schlecht.
Je früher Umziehende ihre Ummeldungen erledigt haben, desto früher können sie sich ganz entspannt nach dem Umzug nach Berlin Zeit für die Erkundung der neuen Heimat nehmen.

